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Dart WM Aruba 2009

20.-28. November 2009 WM Aruba


Hops, da fliegen unsere lieben Nachbarn...  Action der Krause-Brüder aus Deutschland

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Freitag, 27.11.2009

 

Der Strand scheint völlig leer zu sein, nur viele Liegestühle und Sonnenschirme sind noch da. Alle Boote sind in die Container verladen und die Regatta ist fertig.
Leider konnte auch der letzte Lauf nicht gesegelt werden. Es wurden beständig über 25kt mit Böen von 30kt gemessen.
 
Die Verschleisserscheinungen sind nicht zu übersehen. Bei 37 Booten brachen 2 Masten, ein Vorstag, ein Beam, unzählige Segellatten und ein Rumpf hatte ein riesengrosses Loch. Viele Hände sind getapet, ein Finger gebrochen und viele Körper mit blauen Flecken verziert. Es hat aber trotzdem viel Spass gemacht hier zu segeln, zu feiern und die Sonne zu geniessen.
 
Heute Abend steigt in einem Strandrestaurant die Schlussparty inkl. Rangverkündigung. Da die Wettfahrt von heute abgesagt werden musste, ist die Rangliste von gestern auch die Schlussrangliste.
Die französischen Segler wurden überragend Weltmeister. Bei 9 Wettfahrten segelten sie 7 mal auf den ersten und zweimal auf den zweiten Platz. Auch sehr starkt aber nur im Kampf um Silber segelten David Lloyd und Joanna Jones (GBR). Neben den Franzosen waren sie das einzige Team was noch (zwei) Laufsiege einfahren konnte. Auf den dritten Rang fuhren Mathias Huber und Dominik Volke (GER). Die Schweizer konnten sich leider nicht an der Spitze halten. Werner Heynisch und Markus Gysi konnten ihren sehr guten 5. Zwischenrang leider nicht verteidigen und rutschten auf Platz 7 ab. Erich Sonderegger und Ruedi Forrer konnten sich dafür auf den 12 Schlussrang verbessern. Diesen Rang hatten auch Olivier Stössel und Basile Süsstrunk nach 2 Tagen innne, konnten ihn aber leider nicht halten und beendeten die WM auf Rang 14. Susan Hefti und Anne Schick erreichten trotz geringem Crewgewicht den 17 Rang. David Walter und Laura Binz kämpften als leichte Crew segelten auf den 26 Rang. Auch Robert Felderer mit Samuel Felderer segelten immer sicherer und landeten Schlussendlich auf dem 34 Platz.
 
Schlussrangliste:
1. FRA - Emmanuel Dodé & Fred Moreau, 9 points
2. GBR - David Lloyd & Joanna Jones-Pierce, 20 points
3. GER - Matthias Huber & Dominik Volke, 30 points
4. NED - Ruud Goudriaan & Bart Damen, 37 points
5. NED - Nicolette van Gorp & Ruud van Gisbergen, 45 points
 
7. SUI - Werner Heynisch & Mathias Gysi, YCZ
10 . SUI -  Erich Sonderegger & Ruedi Forrer, WVR/SCS
14. SUI -  Olivier Stössel & Basile Süsstrunk, ZSC
15. SUI - Susanne Hefti & Anne Schick, SCoW
29. SUI - David Walther & Laura Binz, YCB
34. SUI - Robert Felderer & Samuel Felderer, YCSe
 
Total 37 Klassierte
 


Donnerstag, 26.11.2009

Wieder einmal wurden 18kt angekündigt, wieder einmal waren es mehr. Am Morgen wurde ein schöner Lauf gesegelt und am Nachmittag zwei. Auch wenn die Schweizer wacker mitsegelten hatten an der Spitze andere das sagen. Wir durfte das Feeling vom "vorne mitsegeln" nach einem super Start und Startkreuz auch einmal erleben, bis ins Ziel war von dieser Ausgangslage dann aber nicht mehr viel zu merken. Die einzige Ausnahme waren Heynisch/Gysi die mit 9/8/4 erneut gute Resultate zeigten. Leider reichte dies aber nicht um den Zwischenrang zu halten und sie rutschten auf den 7. Rang ab. Auch Sonderegger/Forrer fuhren mit einem 7 einmal in die TopTen.

Dominiert haben einmal mehr die Franzosen, die sogar nach einem Frühstart noch auf den 2. Platz segeln!

Die Engländer freuen sich über ihren Laufsieg riesig, da si so den Rekord von Gereth Owen GBR aus 1998 (gewann alle Läufe der WM) nicht mit Frankreich teilen müssen.

Die 40kn Wind die etwas abseits von der Bahn in der Nähe eines Gewitters anscheinend gemessen wurden, erreichten das Dartfeld glücklicherweise nicht, genügend Wind hatte es aber wieder auf alle Fälle... :)

Es zeigen sich aber langsam überall verschleisserscheinungen. Materialschäden an den Booten und eingetapte Haände nehmen stark zu.

 

Mittwoch, 25.11.2009

Auch heute konnte gesegelt werden. Am Morgen gab es bei etwas böigem Wind einen Lauf. Nach dem obligaten Lunchbuffet auf dem Strand wurden am Nachmittag noch zwei schöne Läufe gesegelt. Inzwischen zeigen sich erste Abnützungserscheinungen. Die Segellatten werden langsam knapp (brechen öfters bei Kenterungen) und auch Sporttape (um die offenen Finger abzutapen) wird wichtiger. 
Die Rangliste wird (hoffentlich) demnächst auf der offiziellen Website über obigen Link zu finden sein.

Dienstag 24.11.2009

Um zwei Läufe bei weniger Wind segeln zu können wurde das Skippermeeting auf 08.30 und der 1. Start auf 10.00 Vorverlegt. Es konnten auch zwei schöne Läufe bei immer noch starkem Wind (20-25kt) gesegelt werden. Es gab aber nur noch vereinzelt Kenterungen. Die französischen (Favoriten) gewannen nach dem gestrigen Auftaktrennen auch heute beide Läufe. Die Schweizer schlugen sich Wacker, zu Spitzenrängen reichte es aber niemandem.

Da am Nachmittag wieder auffrischender Wind erwartet wird, wurden am Nachmittag nicht gesegelt.
Rangliste nach 3 Läufen:
1. Emmanuel Dode und Fred Moreau FRA (3 Punkte)
2. David Lloyd und Joanna Jones-Pierce GBR (9 Punkte)
3. Thierry Wibaux und Christine Wibaux FRA (10 Punkte)

Die Schweizer:
Werni Heynisch mit Markus Gysi auf Rang 11 (35 Punkte), 
Olivier Stössel und Basile Süsstrunk auf Rang 12 (37 Punkte), 
Erich Sonderegger und Ruedi Forrer auf Rang 14 (44 Punkte), 
Susu Hefti und Anne Schick auf Rang 15 (47 Punkte), 
David Walter und Laura Binz auf  Rang 30 (85 Punkte) und 
Robert Felderer uns Samuel Felderer auf dem 34. Rang (94 Punkte). 
37 Boote gewertet.



Montag 23.11.2009

Nach der Strandparty waren wohl einige froh, dass das Briefing erst auf 09.30 und der erste Start auf 11.00 angesetzt waren. 20kt Wind waren vorhergesagt, das Wasser war immer noch blau und türkis und auch die Sonne schien am blauen Himmel. Was will man mehr?



Skippermeeting

Wir bekamen mehr, zumindest was den Wind anging (25-30kt.). Ich kann mich nicht erinnern jemals so viele Kenterungen an einer Dartregatta gesehen wie in diesem Lauf. Auch wir mussten nach einer superguten Startkreuz leider 2!!! Frontloops auf dem ersten Viertel vom ersten Vorwind verdauen.

Viele Schweizer hatten massive Gewichtsprobleme, insbesondere die gemischten Crews und unsere Damencrew. Für einmal war aber das fehlende Gewicht das Problem.

Dominiert wurde das Rennen wieder einmal vom amtierenden Weltmeisterduo aus Frankreich die wieder sehr stark fuhren. Auf dem zweiten Vorwind hatte er schon eine halbe Bahnlänge Vorsprung auf den Zweiten. Mehr kann ich zum Rennverlauf leider nicht berichten, da wir ziemlich stark mit uns selber beschäftigt waren. Ein Rennbericht auf englischer ist über den Link Press Releas zu finden.

Rangliste:
1. Emmanuel Dode und Fred Moreau FRA
2. David Lloyd und Joanna Jones-Pierce GBR
3. Mathias Huber und Dominik Volke GER

Die Schweizer:
Erich Sonderegger beendete den Lauf mit Ruedi Forrer auf dem 8. Rang, Olivier Stössel und Basile Süsstrunk auf 12, Susu Hefti und Anne Schick auf 13 und Werni Heynisch mit Markus Gysi auf Rang 18. Die weiteren Schweizer erreichten das Ziel nicht und ein Kojote segelte am Ziel vorbei. Von 41 Darts beendeten 27 den Lauf.



Selten hat eine eiskalte Cola so gut geschmeckt wie nach diesem Schleuderwaschgang im Salzwasser! Das Mittagessen wurde wieder am Strand serviert und war mit Hamburgern, Fischm, Salaten und Glace wieder sehr reichhaltig.

Am Nachmittag war die Windprognose höher als am Morgen, weshalb die Nachmittagsläufe auf den nächsten Morgen verschoben wurden.


 

Sonntag, 22.11.09

Am Skippermeeting um 09.30 wehte schon ein anständiger Wind. Um 10.00 wurde die offizielle Messung bekanntgegeben. 30kt Wind mit steigernder Tendenz und Prognose. Zur Erleichterung vieler Segler wurde das Practise Race abgesagt. Es ist noch nicht sicher, ob die ersten Läufe um 14.30 gestartet werden können, da der Wind am Nachmittag in der Regel 2-3 kt. stärker weht als am morgen.


Es war erstaunlich zu sehen wie schnell viele Teilnehmer plötzlich in Badehose und Bikini mit Buch und Badetuch am Strand erschienen. Haben die insgeheim auf eine Absage gehofft? ;-)

Leider konnte auch am Nachmittag nicht gesegelt werden. Es wurden bis 37kt. Wind gemessen! Ich hoffe, ich kann bald auch über segeln schreiben!

Die Strandpaty am Abend war sensationell. Zum Sonnenuntergang (und zur Happy Hour mit Freibier) spielte eine Reggaband und nach dem BBQ brachte eine Rockband die meisten Anwesenden zum tanzen.


Beach BBQ


Beach Party


Band Beach Party


Samstag, 21.11.09

Bei (sehr) frischem Wind wagten sich ein paar der Teilnehmer am Morgen zu Trainingsschlägen raus während die Neuangekommenen ihre Boote aus dem Container holten und bereitmachten. Unser Damenteam stellte sogar einen neuen Rekord im Unterwasserdartsegeln auf! Bei dieser Sportart geht es darum Vorwind beide Rümpfe so lange wie möglich unter Wasser zu drücken ohne einen Überschlag zu provozieren ;-) Aber auch SUI 5126 testete die Wassertemparatur noch einmal ausführlich, leider unter den Augen der Segler am Strand.




Am Nachmittag wollten aber auch die anderen noch raus, wobei niemand ohne Kenterung durchkam.

Nach der Heineken Happy Hour am Strand wurde am Abend das Welcome Dinner im Hotelgarten serviert. Zwischen Palmen wurden runde Tische weiss gedeckt und ein schönes Buffet angerichtet. Nach einer kurzen Eröffnungsrede marschierten die Pfadfinder aus Aruba mit den Landesflaggen der Teilnehmer zu den Tönen einer Steeldrum ein. Danach wurde die Nationalhymne von Aruba gespielt und die WM als eröffnet erklärt. Die müden Segler wurden dann von den Trommeln einer Sambaband wieder aufgeweckt. Sie marschierten mit Sambatänzerinnen ein und zeigten, dass auch auf Aruba getanzt wird.


Eröffnungsfeier

 

Freitag, 20.11.09

Nach einer langen Reise ist eine kleine Delegation Schweizer mit ein paar Deutschen, Holländern und Franzosen am Donnerstag Abend in Aruba angekommen. Das erste was beim Verlassen vom Flughafen auffiel war der Wind der hier anscheinend 24h am Tag mit 4-5 Bft aus der gleichen Richtung bläst. Nach einem Happen mexikanischem Essen und ein paar Bier (die hier nur 235ml gross sind) war der erste Tag dann schon zu Ende.

Der nächste Morgen hatte es dafür in sich. Schon kurz nach 08.00 war der Aufenthalt im 40 Fuss Container wegen der Hitze kaum mehr möglich. Aber die Boote mussten raus und so hatten wir schon vor 09.00 unseren ersten Liter Flüssigkeit verloren. Zum Glück weht der Wind ununterbrochen, sonst wäre ein Hitzschlag vorprogrammiert, Die Boote stehen direkt auf dem Hotelstrand, 0-10m vom Wasser und 50m vom Lift zum Zimmer entfernt.




Bei welchem der 4 Container hat wohl ein Schweizer Schreiner die Hand im Spiel? :-)


Schon bevor der Schreiber mit seinem Vorschoter auslief, war der erste Mastbruch zu verzeichnen. Einem Deutschen Dart knickte der Mast in der Mitte weg. Zum Glück haben sowohl die Holländer (3) als auch die Schweizer (1) Ersatzmasten dabei. Ein Kat der anderen Regatta hat ein Wrack erwischt und muss seinen Schwertkasten neu einlaminieren.



Die meisten Frühanreiser gingen für ein oder zwei Trainings aufs Wasser, so auch der Schreiber mit Vorschoter. Der Wind ablandig und das Wasser somit absolut flach. Dafür war er aber etwas böig (4-6 Bft). Gegen Ende vom Training wurde es dem Vorschoter bei einer Kenterung aber zu viel und er verliess mich. Die Abdrift vom halbgekenterten Dart war so stark, dass der Abstand immer grösser wurde. Da es wegem flachen Wasser nicht möglich war den Dart durchzukentern musste der Steuermann ihn selber wieder aufstellen und den Vorschoter wieder einsammeln.

 

Fazit Tag eins: Ein kaputter Mast, eine verlorene Dächlikappe, 3 gebrochene Segellatten dafür eine neue Absprache (Wir segeln zusammen, also die ganze Zeit ;-) ) und die Lage vom Wrack ist jetzt auch allen bekannt.


Wind und Wetter sind wirklich sensationell, aber viele Segler sehen ziemlich verbrannt aus. Segeln ist eigentlich nur mit langen Kleidern möglich. Ganz wichtig ist auch immer viel zu trinken, da einem die Sonne und der Neproen sehr warmgeben. Die Franzosen segeln z.T. übrigens tätsächlich mit Taucherbrillen! :-)

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